Politischer Frühschoppen der CDU

29/09/2019

Politischer Frühschoppen der CDU und Junge Union Walzbachtal am Sonntag den 15.09.2019 11:00 Uhr, im Gasthof Lamm, Jöhlingen mit Axel Fischer, MdB      

Der CDU Ortsverband Walzbachtal hatte am 15.09.2019 politisch interessierte Bürger zur Thematik: Vorstellung des CDU Klimaschutzkonzeptes in das Lamm in Jöhlingen eingeladen. Der Vorsitzende Michael Plaumann freute sich als Referenten der CDU Bundestagsfraktion den Wahlkreisabgeordneten der CDU-MdB Axel Fischer willkommen heißen zu können. 40 interessierte BürgerInnen konnte der Vorsitzende willkommen heißen. Dies bestätigt die hohe Aktualität des heutigen Themas.

In seiner Eingangsbemerkung stellte der Vorsitzende Michael Plaumann fest, dass die heutige Menschheit die Natur über die Maßen strapaziert hat und wir jetzt alle erkennen müssen, dass wir so nicht weiter leben und wirtschaften können. Die Erwartung an uns alle wird zu Recht laut und klar formuliert: Ergreift zu diesen wachsenden Problemen für unseren Planeten – und damit für uns selbst -, weil Klimaschutz auch Menschenschutz ist, viel schneller, konkreter und deutlichere Maßnahmen, als ihr dies bisher getan habt. Allerdings seien bei der Neujustierung der Klimapolitik von Seiten der CDU immer auch die anderen zentralen Politikfelder der Menschen: Wirtschaft/Beruf, Wohnen und Energieversorgung mit in den Blick zu nehmen, will heißen: Es gelte durch eine intelligente, forschungs- und technologiebasierte Umweltpolitik die anderen wichtigen Felder einer Daseinsvorsorge nicht zu vernachlässigen.  

Wie diese Aufgabe politisch umzusetzen ist, dazu bat er nun Axel Fischer die wesentlichsten Ergebnisse der aktuellen CDU Diskussionen im Bund zum Klimaschutz und das daraus resultierende Klimaschutzprogramm der CDU den Anwesenden näherzubringen. Er fasste die CDU Ergebnisse zum Klimaschutz, die in Handlungsempfehlungen und letztlich in ein Programm münden sollen, wie folgt zusammen: Wir müssen CO2 einen vernünftigen Preis geben, Entwicklung einer Mobilität der Zukunft durch eine CO2 Bepreisung, Aufbau eines Emissionshandels, der weltweit einen einheitlichen Preis hat, Nutzung des großen Potentials zur Energieeinsparung im Wohn- und Bausektor, Nutzung der Potentiale eines stärkeren Klimaschutz durch die Landwirtschaft und der Forstwirtschaft, nach Möglichkeit international vernetzt und als letzten Ansatzpunkt eine noch stärkere Offensive durch den Ausbau erneuerbarer Energien, die man CO2 bepreisen müsste, bei gleichzeitiger Reduzierung der Stromkosten, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wettbewerbsfähig zu halten. Insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie gelte es durch eine intelligente Klimaschutzpolitik zu erhalten.

Der Kreislauf der Natur muss Richtschnur unseres künftigen Wirtschaftens und unserer Lebensweise werden- nicht nur in Deutschland, sondern in enger europäischer und internationaler Verzahnung.

Als Fazit ließen sich die bisherigen Klimaschutzergebnisse der CDU auf Bundesebene wie folgt zusammenfassen: Wir können die Kosten unserer Lebensweise nicht länger auf die Zukunft und damit auf die kommende Generation abwälzen. Diese Kosten müssen heute eingepreist, müssen heute bezahlt werden, allerdings in internationaler Abstimmung, und Teil eines nachhaltigen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells werden.

Nur so kommen wir unserem Anspruch der Generationengerechtigkeit nach. Denn die Bewahrung der Schöpfung für unsere Kinder und Enkelkinder ist christdemokratischer Urgedanke und Kern unseres politischen Auftrags – so Fischer- in seiner Schlussbemerkung.

 

Eine intensive Diskussion schloss sich nach dem Vortrag an. Grundkonsens aller Überlegungen war bei der Umsetzung der noch zu beschließenden Klimaschutzziele des Bundes bzw. der Großen Koalition die Wirtschaft und die Forschungslandschaft der Bundesrepublik Deutschland – auch im Vergleich zum europäischen Ausland nicht zu stark zu strapazieren, um den Wohlstand des deutschen Volkes nicht über Gebühr zu schwächen.

Diese Zielrichtung in der deutschen Gesellschaft weiter zu vertiefen, darum bat Axel Fischer, MdB alle Anwesenden. Der Vorsitzende bedankte sich beim Referenten und allen BürgerInnen, die sich mit ihren Diskussionsbeiträgen so intensiv in die Thematik eingebracht haben.  

Für die CDU Walzbachtal

Bernhard Belstler

Pressesprecher

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