3. Dialog Forum – Klimawandel und Klimaschutz

13/08/2022

Am 30.06.2022 fand das dritte Dialog Forum der CDU Walzbachtal für Mitglieder statt. Thema war der Klimawandel und Klimaschutz. Eingeführt in das Thema hat der CDU Vorsitzende Tino Villano, Ingenieur und Umweltwissenschaftler und beruflich mit dem Thema eng vertraut. An dem Abend wurden zunächst grundsätzliche Begriffe erläutert sowie der Zusammenhang zwischen CO2 Emissionen und Veränderungen von Klimazonen. Wie bildet sich das Wetter und was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima. Auch wie und warum CO2 und andere Treibhausgase Wärmeenergie speichern, wurde bildlich dargestellt. Bildlich erläutert wurde auch der globalen Einfluss des Klimawandels auf Umwelt, Wirtschaft und Soziale Stabilität.

Neben diesen Grundlagen wurden der Green Deal, die europäischen und deutschen Ziele dargelegt sowie die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen, wie der Emissionshandel und der Grenzausgleichsmechanismus.
Der technische Teil des Abends beschäftigte sich mit Vermeidungs-, und Abscheidetechnologien sowie der geologischen Speicherung und Nutzung von CO2 für bspw. „refuels“ und andere chemische Grundstoffe, sogenannte CCU und CCS Technologien. Der abschließende Teil beschäftigte sich ausschließlich mit dem Ziel des Landkreises – bis 2035 klimaneutral zu werden – und welchen Anteil Walzbachtal daran hat.

Bereits in einer Gemeinderatssitzung im Frühjahr 2021 wurde seitens der CDU die Verbräuche für Gas, Strom und Kraftstoffe, die das Rathaus, Bauhof und Liegenschaften verbrauchen, kommuniziert. Daraus ergibt sich eine direkte und indirekte CO2 Emission von ca. 514 Tonnen pro Jahr. Mit Gemeinderatsbeschluss aus 2021 wurde der Strombezug auf 100% erneuerbare Quellen beschlossen. Damit sank die CO2 Emission um etwa -23% auf ca. 349 Tonnen pro Jahr. Größte CO2 Quelle ist der Gasverbrauch der Gemeinde sowie der Dieselverbrauch am Bauhof. Diese Punkte müssen bis 2035 klimaneutral gestaltet werden. Einfluss des Rathauses auf Industrie und Gewerbe sowie auf die privaten Haushalte sind begenzt. Wichtig sind allerdings die Kommunikation von guten Beispielen aus anderen Kommunen, eine Bildungsarbeit sowie verschiedene Anreize. Mit dem Mobilitätskonzept, European Energy Award und der Klimawerkstatt, hat die Gemeinde gute Instrumente in der Hand, das Thema voranzutreiben und inhaltlich umzusetzen.

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